Einsatznummer:2020-058
Datum: 26. Oktober 2020
Alarmzeit: 11:52 Uhr
Alarmierungsart: Melder
Einsatzart: Techn. Rettung > Verkehrsunfall
Einsatzort: BAB 6 Richtung Saarbrücken
Fahrzeuge: LHF, MTW, LF 8
Weitere Kräfte: Feuerwehr Rohrbach (LHF), LF 8), MTW); Feuerwehr Limbach; Feuerwehr Hassel; Feuerwehr St. Ingbert


Einsatzbericht:

Bei einem schweren Verkehrsunfall mit 2 LKW´s war der Beifahrer eines LKW´s schwerst im Führerhaus eingeklemmt. 3 weitere verletzte Personen befanden sich an der Einsatzstelle und mussten betreut werden.  Die technische Rettung des eingeklemmten Beifahrers wurde mit mehreren Rettungszylindern, Scheren, Spreitzern und Sägen durchgeführt. Während der Rettung wurde die eingeklemmte Person durchgehend vom Notarzt des Rettungshubschraubers betreut. Parallel zu den Rettungsmaßnahmen, wurden die beiden LKW stromlos geschaltet und der Brandschutz sichergestellt.
Während der Einsatzdauer war die Autobahn voll gesperrt und der Verkehr wurde in Rohrbach abgeleitet.
Anbei die Pressemeldung der Feuerwehr:
anbei eine Meldung der Feuerwehr.

Schwerer Verkehrsunfall auf der A6
Die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert rückte am Montagmittag, 27.10.2020, zum einem schweren Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn (BAB) 6 aus. In Höhe der Anschlussstelle Rohrbach, in Fahrtrichtung Saarbrücken, kollidierte auf der rechten Spur ein Sattelschlepper mit einem aufgestellten Absicherungsfahrzeug der Autobahnmeisterei. Der unbeladene LKW kam auf der Überholspur zum Stillstand.
Die Löschbezirke Rohrbach, St. Ingbert-Mitte und Hassel rückten um 11:51 Uhr zur Unfallstelle aus. Innerhalb weniger Minuten war das erste Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwehr Rohrbach vor Ort. Zeitgleich landete der Rettungshubschrauber Christoph 16 neben der Unfallstelle. Bei der Erkundung der Einsatzstelle stellte der erste Einheitenführer fest, dass der Beifahrer des Sattelschleppers massiv eingeklemmt war. Die Fahrer der beiden Fahrzeuge verließen die Fahrzeuge eigenständig und wurden leicht verletzt.
Die Feuerwehr führte eine aufwendige und patientenschonende Rettung des Beifahrers durch. Die patientenschonende Rettung wird durchgeführt, damit ein Unfallopfer keine weiteren Verletzungen erfährt und kontrolliert gerettet werden kann. Insgesamt 90 Minuten dauerte die Befreiung aus der zerstörten Kabine. Mit mehreren hydraulischen Rettungsgeräten wurden Türen herausgeschnitten, Öffnungen geschaffen und verformte Bauteile abgespreizt und geschnitten. Mit hydraulischen Rettungszylindern vergrößerten Feuerwehrleute Öffnungen, um an den Verletzten zu gelangen. Während dieser Zeit betreuten Feuerwehrleute den Beifahrer in seiner Kabine. Ein Notarzt überwachte den Gesundheitszustand während der Befreiung. Aufgrund der Arbeitshöhe arbeiteten die Einsatzkräfte auf einer speziellen Rettungsplattform. Eine weitere Plattform brachte die Freiwillige Feuerwehr Kirkel-Limbach zum Einsatzort. Nachdem die Öffnungen groß genug waren, retteten die Feuerwehrleute mit vereinten Kräften den Beifahrer mit einem speziellen Rettungsbrett aus dem zerstörten Fahrerhaus.
Der Rettungsdienst übernahm die weitere Versorgung des Verletzten. Mit schweren Verletzungen brachten die Helfer den Beifahrer in ein Krankenhaus.
Feuerwehrleute nahmen an den Unfallfahrzeugen weitere Sicherungsmaßnahmen vor. Auslaufende Betriebsmittel wurden abgebunden und die Fahrzeuge gegen weitere Bewegungen gesichert.
Gegen 14:45 Uhr beendeten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte ihren Einsatz. Aufgrund der Fahrbahnblockade war die Fahrbahn vollgesperrt. Die Sperrung der Autobahn dauerte bis in die Abendstunden an.
An der Einsatzstelle waren neben der Feuerwehr, mehrere Rettungswagen, ein Notarztfahrzeug, mehrere Kommandos der Polizei sowie Mitarbeiter der Autobahnmeisterei.Einsatzbild
Einsatzbild
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