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Jahreshauptversammlung 2019

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Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Löschbezirks Rohrbach wurde am 19. Januar 2019 im Versammlungsraum des Feuerwehrgerätehauses veranstaltet. Neben den Kameraden und Kameradinnen der Aktiven Wehr sowie der Alterswehr waren Oberbürgermeister Hans Wagner, Ortsvorsteher Roland Weber, Kreisbrandinspekteur Uwe Wagner, Wehrführer Jochen Schneider und zu einem späteren Zeitpunkt dessen Stellvertreter Marco Schmeltzer, der Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes Albert Zitt, Herr Scheurer von der Stadtverwaltung sowie die Feuerwehrsachbearbeiterin Frau Altherr anwesend. 

Im Anschluss an die Eröffnung der Jahreshauptversammlung durch den Löschbezirksführer Michael Michaeli folgte die Feststellung und Begrüßung der Anwesenden und eine Schweigeminute zum Gedenken an die verstorbenen Kameraden sowie daran anknüpfend der Jahresbericht des Löschbezirksführers:

Zum jetzigen Zeitpunkt besteht der Löschbezirk Rohrbach aus 85 Mitgliedern, welche sich aus 45 Kameraden und 8 Kameradinnen der aktiven Wehr, 11 Jungen und 6 Mädchen der Jugendfeuerwehr sowie 15 Mitgliedern der Alterswehr zusammensetzen. Außerdem ging er in seinem Bericht auf die Ausbildungsdienste des vergangenen Jahres ein, durch welche 2300 Personenstunden geleistet wurden. Wie im vergangenen Jahr wurden wieder Dienste zu zahlreichen Themen wie unter anderem Fahrzeug und Gerätekunde, der Umgang mit Kettensägen oder Erste Hilfe veranstaltet. Neben den wöchentlich stattfindenden Diensten nahmen einige Mitglieder des Löschbezirks an Fortbildungen, Lehrgängen auf Stadt- bzw. Kreisebene und an der Landesfeuerwehrschule teil, woraus sich eine Gesamtzahl von 2562 geleisteten Stunden ergibt.

Im weiteren Verlauf ging der Löschbezirksführer auf die gestiegenen Einsatzzahlen im Jahr 2018 ein, da im Gegensatz zum Jahr 2017  48 Einsätze mehr, also in der Gesamtzahl 125 Einsätze, abgearbeitet werden mussten – dies entspricht einem Arbeitsaufwand von 1644 Personenstunden. Den größten Anteil der Einsätze machte die Technische Hilfe mit 60% aus, was sich auf die enorme Unwetterbelastung des vergangenen Jahres zurückführen lässt. Den Jahresbericht schloss er mit dem Verweis auf die sonstigen Aktivitäten, bei denen der Löschbezirk neben Einsätzen und Ausbildungseinheiten ebenfalls teilgenommen hatte: Dazu zählen Veranstaltungen wie der St. Martins Umzug bei dem die Feuerwehr die Absicherungsmaßnahmen übernimmt sowie der Volkstrauertag und Fronleichnam; außerdem besuchte der Löschbezirk Rohrbach Feste der Dorfgemeinschaft und anderer Löschbezirke. Ebenfalls wurden im Jahr 2018 die Tage der offenen Tür, der Kameradschaftsabend, die traditionelle Jahresabschlusswanderung sowie eine löschbezirksübergreifende Fahrt zu einem Weihnachtsmarkt nach Gengenbach, zur Förderung der Kameradschaft, veranstaltet. Zuletzt bedankte sich der Löschbezirksführer bei der Aktiven Wehr sowie der Altersabteilung für die geleistete Arbeit und das Engagement im vergangenen Jahr und auch bei der Wehrführung und Stadtverwaltung für die entgegengebrachte Unterstützung.

Daran knüpfte der Jugendbeauftragte Joshua Michaeli mit dem Jahresbericht der Jugendfeuerwehr an: Wie im Jahr 2017 haben die 17 Mitglieder der Jugendfeuerwehr im Jahr 2018 rund 500 Personenstunden erbracht, wobei neben den regulären Diensten auch an einer Jahresabschlussübung, einem löschbezirksübergreifenden Zeltlager sowie einer Weihnachtsfeier teilgenommen wurde. Nach Danksagungen an alle Unterstützer der Jugendfeuerwehr wurde der Bericht der Altersabteilung durch Franz Zöllner vorgetragen. Die Mitglieder der Alterswehr beteiligten sich wie in den Jahren zuvor wieder an Renovierungs- und Säuberungsarbeiten im Ortsteil Rohrbach und kamen auch der Aktiven Wehr wie beim Aufbau für die Tage der offenen Tür zur Hilfe.

Im Anschluss berichtete der Kassenwart Tobias Peters über den Kassenstand, welcher durch die zwei Kassenprüfer überprüft wurde. Danach wurde der Kassenwart von den Kameraden und Kameradinnen des Löschbezirkes entlastet. Die Wahl von Christian Zöllner und Bernd Bastian von Ruville als Kassenprüfer erfolgte einstimmig.

In den anschließenden Grußworten der Ehrengäste dankten der Oberbürgermeister, Ortsvorsteher, Kreisbrandinspekteur und Wehrführer den Kameraden und Kameradinnen für ihre geleisteten Dienste im letzten Jahr und wünschten jederzeit eine gesunde Rückkehr von den Einsätzen. Zusätzlich sprach Oberbürgermeister Hans Wagner den Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses an, welcher voraussichtlich im Laufe der nächsten Monate beginnen werde.

Der krönende Abschluss des offiziellen Teils waren die zahlreichen Beförderungen, Ehrungen und Ernennungen: Zunächst wurde Joachim Milz, für die von ihm ins Leben gerufene Feuerwehr-AG, die bisher an zwei Schulen im Ortsteil Rohrbach angeboten wurde, das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Bronze verliehen. Des Weiteren wurden Silke Eisler für 10 Jahre und Georg Weirich für 50 Jahre geehrt. Befördert wurden die Oberfeuerwehrmänner Christian Wagner, Joshua Michaeli, Tobias Peters und Alexander Hell zu Löschmeistern sowie die Löschmeister Dennis Müller und Christian Müller zu Oberlöschmeistern und die Oberlöschmeister Rainer Walter und Christian Zöllner zu Hauptlöschmeistern. Martin Weinmann bekam eine Danksagungsurkunde für sein Engagement als Stadtausbildungsbeauftragter. Joshua Michaeli bekam ebenfalls eine Danksagungsurkunde für das Amt des Jugendbeauftragten und wurde zum Stadtausbildungsbeauftragten bestellt. Im Anschluss wurde Alexander Hell zum Jugendbeauftragten und Marius Abel zum stellvertretenden Jugendbeauftragten ernannt. Zuletzt wurde Thorsten Kerchner der Dank des Löschbezirks für seine Arbeit als stellvertretender Gerätewart ausgesprochen und Oliver Schäfer zum neuen stellvertretenden Gerätewart ernannt.

 

Bericht: Michelle Balkan

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